Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Veranstaltungen 2016

Zeugnisverleihung

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2016 und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg.

Kolloquium "Medizin-Ethik-Recht in der Praxis"

Lange Nacht der Wissenschaften 2016

Besuch der Meckelschen Sammlungen des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mecklische Sammlung 2016

Mecklische Sammlung 2016

Mecklische Sammlung 2016

Am 10.07.2016 hatten Studierende und Mitarbeiter des IWZ  Medizin-Ethik-Recht die einmalige Gelegenheit, von Herrn Prof. Dr. Dr.  Bernd Fischer eine "Privatführung" durch die Meckelsche Sammlungen des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu erhalten. Die Sammlungen gehören zu den umfangreichsten anatomischen Sammlungen in Deutschland und Europa.
Uns  wurde die komplette Sammlung gezeigt und erklärt, wobei Herr Prof. Dr. Dr. Fischer uns für jegliche Nachfragen zur Verfügung stand.
Wir  bedanken uns bei Herrn Prof. Dr. Dr. Fischer noch einmal ganz herzlich  für diese einmalige Gelegenehit, von der unsere Studierenden noch lange  sprechen werden.

Interdisziplinäre Tagung "Drogen in der Medizin"

Das Interdisziplinäre Wissenschaftliche Zentrum Medizin-Ethik-Recht richtete am 16. und 17. Juni 2016 eine Tagung zu dem Thema "Drogen in der Medizin" aus.

BGH-Richter Thomas Fischer zur neuen Strafbarkeit bei der Sterbehilfe am 12.01.2016

Der deutschlandweit über seine Zeit-Online-Rechtskolumnen bekannte BGH-Richter Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des 2. Strafsenats des BGH und Autor des Standardkommentars zum Strafgesetzbuch, hat in der voll besetzten Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das neue Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Beihilfe beim Suizid scharf kritisiert. Er sprach auf Einladung von Prof. Dr. Henning Rosenau, Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin – Ethik – Recht der MLU. Die Entscheidung des Bundestages sei getragen von einem unerhörten Ausmaß an begrifflicher Unklarheit und zahlreichen Missverständnissen über die rechtliche Einordnung der Sterbehilfe. Die neue Strafnorm ist ein Rückschritt gegenüber der bisherigen Rechtslage, die keine Strafbarkeit bei der Beihilfe zum Suizid kannte. Fischer liegt damit auf der Linie der ganz herrschenden Mehrheit aller deutschen Strafrechtsprofessorinnen und –professoren, die sich in einer Resolution ebenfalls gegen eine solche Norm gestellt hatten. Nunmehr machen sich alle Ärzte strafbar, selbst wenn sie in auswegloser und verzweifelter Situation ihren Patienten beim Suizid beistehen wollen; denn sie handeln im Rahmen ihrer ärztlichen Betätigung stets geschäftsmäßig. Mit einer Autonomie beim Sterben sei der neue § 217 StGB nicht zu vereinbaren. Fischer plädierte folglich für eine Abschaffung der neuen Norm, daneben für eine Stärkung der Palliativeinrichtungen und sprach sich auch für eine Lockerung des Verbotes der aktiven Sterbehilfe unter prozessualen Sicherungen aus. Der Vortrag stieß auf große Resonanz und wurde intensiv diskutiert, insbesondere unter den Studierenden des Magisterstudiengangs „Medizin – Ethik – Recht“.

Kolloquium "Medizin-Ethik-Recht in der Praxis"


Plakat Ringvorlesung WS 2015-2016 Übersicht Dozent_innen mit Themen.pdf (596,8 KB)  vom 28.10.2015

Fachtagung "Drogen in der Medizin"

„Drogen in der Medizin“ war das Thema der diesjährige Jahrestagung des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrums Medizin – Ethik – Recht (IWZ MER) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, welche in den Räumen des restaurierten Landgerichts Halle stattfand. Das Programm der Tagung war, wie auch das IWZ MER, interdisziplinär angelegt. Die Referate der renommierten Wissenschaftler kamen nicht nur aus dem juristischen, sondern auch aus dem philosophischen und medizinischen Bereich. Die zweitägige Tagung war in drei Sitzungen gegliedert. Zunächst wurde über die allgemeinen Grundlagen der Drogen in der Medizin gesprochen. Anschließend wurde die medizinische Perspektive eingenommen, bevor zum Abschluss die juristischen Fragestellungen des Themas erörtert wurden. Die Referenten vermittelten den Teilnehmern der Tagung nicht nur einen Einblick in ihr jeweiliges Fachgebiet und die aktuelle wissenschaftliche Entwicklung, sondern förderten auch den interdisziplinären Dialog und regten interessante und intensive Diskussionen an. Dieser wissenschaftliche Austausch war von dem Konsens gekennzeichnet, dass sich in der Drogenpolitik nun endlich etwas ändern muss, um medizinischen Möglichkeiten, die es bereits in anderen Staaten genutzt werden, auch hierzulande nutzbar machen zu können. Auf jeden Fall ist eine weitere intensive und objektive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema ebenso erforderlich wie die bessere Erforschung des Drogengebrauchs in der Medizin.

Beitrag im Mitteldeutschen Rundfunk zu Thema "Drogen in der Medizin"

Den Podcast und weiterführende Informationen zum Thema finden sie auf der Webseite des Mitteldeutschen Rundfunks   .

meris-Tagung

Am 28. und 29. Oktober fand die diesjährige meris-Tagung "Orientierungen und Perspektiven" in Halle (Saale) statt.


meris-Tagung 2016.pdf (199,4 KB)  vom 25.10.2016

eMERgency in cinema - Medizin Ehtik Recht im Film

Am 02.11. fand die zweite Veranstaltung im Rahmen von eMERgency in cinema statt. Gezeigt wurde der Film "The Danish Girl".

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